Demographische Entwicklung.
Deutschland wird immer älter. Rückläufige Geburtenzahlen und eine steigende Lebenserwartung führen zu einer tiefen Kluft zwischen Alt und Jung. Während es im Jahr 2005 noch fast genauso viele Neugeborene wie 60-Jährige gab, werden es im Jahr 2050 gut doppelt so viele 60-Jährige sein wie Neugeborene.
Bereits jetzt gehen mehr Arbeitnehmer in den Ruhestand als junge Arbeitnehmer nachrücken und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rechnet damit, dass schon im Jahr 2020 fast 75 Prozent mehr ältere Menschen aus dem Berufsleben ausscheiden als junge Menschen eintreten werden.
Gerade in diesen Zeiten, die ohnehin schon von einem Fachkräftemangel beherrscht werden, kämpfen immer mehr Unternehmen um die wenige Berufseinsteiger von heute. Die Fachkräfte, die jetzt ins Berufsleben starten, haben die buchstäblich freie Auswahl.
Wer aber sind diese Berufseinsteiger?
Die Generation Y.
Kaum ein anderes Schlagwort beherrscht den Arbeitsmarkt derzeit so sehr wie das der „Generation Y“. Die Generation Y – das sind die jungen Menschen, die nach 1980 geboren wurden. Die als erste mit Handys, Computern und Internet groß geworden sind. Und die nach Ausbildung und Studium jetzt in den Arbeitsmarkt eintreten.
Viel wurde bereits geschrieben über die Generation Y, aber viele Personaler der Generation X – die „Digital Immigrants“, die in den 1960ern oder 1970ern geboren wurden – sind noch immer irritiert und tun sich schwer mit den Jüngeren. Die Xer halten die Yer für arrogant, dabei sind sie nur selbstbewusster, ehrlicher und fordernder.
Im Grunde weisen die Digital Natives drei wesentliche Charaktereigenschaften auf:
Technophilie – Chatten, twittern und skypen sind für die Generation Y selbstverständlich. Dabei ist ihre Motivation simpel: Es geht ihnen darum, zu kommunizieren und soziale Kontakte zu pflegen. Und es geht Ihnen darum, in ihren Netzwerken möglichst gut dazustehen.
Selbstbewusstsein – Die Generation Y weiß, dass es keine Jobgarantie gibt. Das Versprechen „sicherer Arbeitsplatz“ hat an Bedeutung verloren – die Arbeitgebertreue nimmt ab und die Wechselbereitschafft zu. Und weil die Sicherheit fehlt, bleiben neben dem Netzwerk nur noch die eigene Persönlichkeit und deren kontinuierliche Entwicklung.
Anspruchsdenken – Die Generation Y braucht gute Gründe zu kommen: Abwechslung, Teamkultur, flache Hierarchien, flexible Arbeitszeiten, Work-Life-Balance. Aber sie braucht noch bessere zu bleiben. Der Hauptgrund für Digital Natives, ein Unternehmen wieder zu verlassen, ist ihre kontinuierliche Selbstverbesserung.
Personaler, die diese Charaktereigenschaften verstanden haben und nicht mehr als befremdlich wahrnehmen, sind ihren Wettbewerbern einen großen Schritt voraus und haben gute Chancen, die Generation Y für ihr Unternehmen zu interessieren. Und mit einer zielgruppenspezifischen Kommunikation können sie sie auch für ihr Unternehmen gewinnen. Ein erfahrener Partner wie Köhler Kommunikation, der sich schon lange mit der Zielgruppe Generation Y befasst und weiß wie sie tickt, kann hierbei einen wertvollen Beitrag leisten.
Tiefere Einblicke in die Generation Y hält der 1. Newsletter von Köhler Kommunikation bereit:
Quellen:
http://www.bpb.de/wissen/1KNBKW,0,0,Bev%F6lkerungsentwicklung_und_Altersstruktur.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,727197,00.html




Gerade Work-Life-Balance ist eines der Haupttriebfedern der Generation Y einen Arbeitgeber auszuwählen, jedoch zählen Gehalt und spannende Projekte genauso mit dazu. Und natürlich der Standort.
Ich glaube in den nächsten Jahren werden wir richtig Probleme kriegen…