Deutsche Personaler sehen sich einem enormen Fachkräftemangel gegenüber (Köhler Kommunikation berichtete), der hauptsächlich auf den demographischen Wandel und die vermehrte Abwanderung von Fachpersonal zurückzuführen ist. Konzerne und Großunternehmen, die weltweit tätig und auf internationale Mitarbeiter angewiesen sind, rekrutieren schon lange im Ausland, aber jetzt wird Global Recruiting auch für Mittelständler immer wichtiger.
Tatsächlich ist Global Recruiting bereits zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden. Neuesten Zahlen zufolge rekrutieren bereits fast 87 Prozent aller deutschen Unternehmen im Ausland, wobei neben Berufseinsteigern insbesondere Topmanager und Führungskräfte aus dem mittleren Management gesucht werden.
Deutschland ist weltweit eines der wichtigsten Einwanderungsländer, aber es wandern nicht die hochqualifizierten Kräfte zu, die der deutschen Wirtschaft fehlen. Die zieht es vielmehr nach Großbritannien, Frankreich oder in die USA. Gleichzeitig wandern aber immer mehr qualifizierte Deutsche aus. Ingenieure zum Beispiel zieht es immer mehr in die globalen Industriezentren. Die Folge sind zahlreiche offene Positionen, die von den Unternehmen nicht oder nur unter größter Anstrengung besetzt werden können. Das hat mittlerweile auch die Politik erkannt und die Bundesregierung sucht mit Hochdruck nach Wegen und Möglichkeiten, die Zuwanderung von ausländischen Fachkräften zu erleichtern.
Erschwerend kommt hinzu, dass auch von Seiten der Zielgruppe ein globaler Arbeitsmarkt entsteht. Die jungen Arbeitskräfte, die aktuell in den Arbeitsmarkt eintreten und von potenziellen Arbeitgebern regelrecht umgarnt werden, sind Digital Natives – Angehörige der Generation Y – und über ihr globales Netzwerk immer bestens informiert. Sie haben eine internationale Vorstellung von Karriere und suchen verstärkt nach beruflichen Chancen jenseits der nationalen Grenzen. Allerdings buhlen nicht nur deutsche Unternehmen um die High Potentials aus dem Ausland. Wie soll man sich also neben den vielen Wettbewerbern aus aller Welt Gehör verschaffen?
Es reicht nicht mehr, sich auf seinen guten Namen und althergebrachtes Personalmarketing zu verlassen. Unternehmen, die ausländisches Personal rekrutieren möchten, sollten sich auch im Ausland professionell präsentieren und auf eine zielgruppengerechte Ansprache achten. Die deutsche HR-Kampagne funktioniert nicht unbedingt in anderen Ländern und sollte für den internationalen Einsatz geprüft, adaptiert und gegebenenfalls sogar neu konzipiert werden. Denn Unternehmen müssen auch auf den internationalen Personalmärkten eine nachhaltige Präsenz schaffen und Begehrlichkeiten wecken, um die so dringend benötigten Fach- und Führungskräfte anzusprechen, zu überzeugen, zu integrieren und zu binden. Ein versierter Partner wie Köhler Kommunikation kann Ihnen dabei helfen und sicherstellen, dass Ihr HR-Auftritt auch im Ausland beachtet und nicht belächelt wird.
Quellen:
http://www.ftd.de/karriere-management/management/:internationales-recruiting-mittelstands-multikulti-mit-hindernissen/50198551.html
http://www.iexperten.de/wissen-fur-unternehmer/personalsuche-wissen-fur-unternehmer/personalsuche-im-ausland-wird-zur-pflicht/2008/12/17
http://www.fachkraefte-toolbox.de/fileadmin/media/Projektwebsites/Fachkraefte-Toolbox/Dokumente/service/01_Personalplanung_090826.pdf
http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE6AQ04X20101127
http://www.dgfp.de/perdoc/document.php?id=84919&XSID=3ca077505a7e1a52497483889778345e




Schöner Artikel. Aber warum verlinkt ihr nicht im Artikel selbst. Stattdessen muss ich ungekürzte URLs markieren, kopieren und in einem neuen Fenster einsetzen. Ein einfaches KLICK ist praktischer.
Links zu kürzen funktioniert übrigens ganz einfach über http://zzhc.org/shortly/
Das sieht dann bei diesem Beitrag so aus:
http://koehlerkommunikation.de/blog/?p=161
Grüße
Andreas Frank
Hallo Andreas,
danke für deinen Kommentar und deine Verbesserungsvorschläge. Wir haben im aktuellen Artikel die Quellen direkt als solche verlinkt. Denn ich Stimme dir zu, dass ein “KLICK” praktischer ist.
Beste Grüße,
Ingo Jennißen