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Hase und Igel Prinzip

Erfolgreiche Employer-Branding-Kampagnen erreichen ihre Zielgruppe nach dem Hase- und-Igel-Prinzip. Zeitung, Campus, Messe, Web, Event oder Arbeitsplatz – wo immer sich die Adressaten gerade aufhalten, die Arbeitgebermarke sagt: „Ich bin schon da!“ Das Geheimnis sind crossmediale Strategien und ein ausgefeilter Mediaplan.

Denkt man an Kampagne, fällt einem als erstes Print ein. Für viele mag es Dinosaurier-Kommunikation sein, dennoch ist unbestritten, dass Printmaßnahmen nach wie vor zu den wichtigsten Bausteinen einer Employer-Branding-Kampagne zählen. Image- und Suchanzeigen, Recruiting-Broschüren, Edgar-Cards, Citylights und 18/1-Plakate sind bewährte Klassiker und schlagen eine Brücke in die Welt des Web 2.0.

Dialogbereit sein und online punkten
Wenn es darum geht, Zielgruppen punktgenau anzusprechen, ist kein Medium schneller und zeitgemäßer als das Internet. Konzernweit funktionierende Onlineanzeigen-Toolboxen, Microsites und interaktive Web-2.0-Maßnahmen sind mittlerweile fester Bestandteil jeden erfolgreichen Konzepts.

Gerade im Web 2.0 explodieren die Möglichkeiten förmlich. Innovative Arbeitgeber stellen sich auf neue Dialogformen ein und passen die Inhalte immer wieder aufs Neue den Bedürfnissen der User an. Heute sind gut 96% aller Teenager und jungen Erwachsenen in sozialen Netzwerken aktiv. Chatten, twittern, bloggen und posten sind so normal und selbstverständlich wie telefonieren. Wer seiner Zielgruppe nah sein will, ist in ihren Communities präsent – bereit und fähig zum Dialog.

Arbeitgebermarke live erleben
Eventmarketing ist ein weiterer wichtiger Baustein des Employer Branding. Eine bisher nur visuell und virtuell präsentierte Marke wird plötzlich lebendig und anfassbar. Junge Zielgruppen wie Schüler und Studenten werden im Rahmen von unkonventionellen Infoveranstaltungen, Roadshows oder After- Study-Partys direkt in der Schule oder auf dem Campus abgeholt. Praxistage im eigenen Unternehmen bauen erste Barrieren ab. Klassische Recruiting-Messen werden durch ausgefallene Ideen und einen Auftritt, der die Unternehmens- und Karrierewelt authentisch widerspiegelt, zu gern erinnerten Events. Der dröge „Messestand“ ist tabu.

Die eigenen Leute nicht vergessen
Erfolgreiche Employer-Branding-Strategien beziehen immer auch die eigenen Mitarbeiter ins Geschehen ein. Sei es durch ungewöhnliche Mailing- und Intranet-Maßnahmen, Inhouse-Infostände, attraktive Prämienaktionen oder Poster und Plakate, die die HR-Themen nach innen tragen. So viel Engagement von Seiten der Personalabteilung zahlt sich allemal aus. Wer informiert und eingebunden ist, ist zufriedener.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus WORK, dem neuen Employer Branding Magazin von Köhler. WORK erscheint in unregelmäßigen Abständen und versammelt Trends und Basics zu Employer Branding und HR Marketing. Die erste Ausgabe ist gerade erschienen. Bestellen Sie Ihr kostenloses Exemplar einfach telefonisch bei Jan Köhler: +49 211 601 80-0. Oder downloaden Sie die PDF-Version von WORK hier.

Über den Autor

Jan Köhler Jan Köhler ist ein richtiger Goldgräber. Er sucht und findet den verborgenen Schatz – die Arbeitgebermarke - des Unternehmens, fördert ihn zu Tage und bringt ihn zum Glänzen. Seit nunmehr 20 Jahren leitet er erfolgreich die Geschicke der Agentur. Als Managing Director ist er auf nahezu allen Gebieten des Employer Brandings und Personalmarketings bewandert.

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